String Pour: Wie Du simpel ein Blumen Pouring kreierst

Ein Pouring mit Kette oder Faden? Ja, das ist möglich mit der String Pour Technik. Erfahre, wie Du mit einfachen Mitteln ein tolles Bild entstehen lassen kannst.

Der String Pour in dem Sinne ist nicht wirklich ein Pour. Es ist mehr eine Technik, mit der mit einem Faden blumenartige Muster gegossen, gezogen werden. Wie Du dabei vorgehst, erkläre ich Dir. Denn auch die Fadentechnik, der Stringpour ist kein Hexenwerk.

Für einen String Pour benötigst Du nebst den „normalen Dingen“ etwas einen Faden oder eine Metall-Kugel-Kette. Ich weiß nicht, ob die nicht eventuell einen speziellen Namen hat. Aber ich bin mir sicher, dass Du ein Bild vor Augen hast. Google hilft hier zur Not weiter. Egal, weiter im Text.

Wie gehst Du jetzt bei einem String Pour vor? Nicht schwer, einfach Schritt für Schritt folgen!

Grundiere Deine Leinwand in einer Farbe. Für den Anfang bietet sich natürlich weiß oder schwarz an. Bereite Deine Acrylfarben in üblicher Weise vor. Beachte, dass Du für diese Technik nicht sonderlich viel Farbe benötigst. Nun hast Du natürlich, wie immer im Leben mehrere Möglichkeiten.

Die erste Möglichkeit ist, wenn Du nur einen Faden oder eine Kette vorliegen hast. Dann legst Du z.B. eine Silikonmatte neben die Leinwand und gibts in ca. 10 cm Abstand die Farbe auf eben diese Matte. Anschließend legst Du Deinen Faden, Deine Kette einmal in die Farbe, so dass die Kette oder der Faden ausreichend von allen Seiten bedeckt ist.

Hebe Deinen Faden langsam an und platziere diesen mit kleinen Kurven auf Deiner Leinwand. Beachte, dass ein Teils Fadens so liegen muß, dass Du diesen vorsichtig nach unten ziehen kannst ohne Dich komplett einzusauen. Sobald Dein Faden komplett liegt (Achtung, diesen hinlegen und liegen lassen, nicht hin und her schieben!), greifst Du das nichtbemalte Ende des Fadens und ziehst dieses vorsichtig von der Leinwand hinunter. Ziehe gerade über den Leinwandrand zu Dir hin.

Während Du den Faden von der Leinwand ziehst, entstehen blumenartige Muster, die wunderschön sind. Nachdem Du nun eine Blume fertiggestellt hast, kannst Du noch viele weitere dazu machen. Hierbei muß Du jedoch beachten, dass Dein Faden immer wieder ausreichend mit Farbe von allen Seiten bedeckt ist.

Wenn Du mehrere Ketten oder Fäden hast, mit denen Du arbeiten kannst, folge diesen Arbeitsschritten!

Platziere Deine Ketten oder Fäden auf einer Silikonmatte nebeneinandern, so dass keine Kette sich überlagern. Gieße nun abermals in ca. 10 cm Abstand Deine vorbereitete Acrylfarbe auf die Ketten, so dass diese komplett bedeckt sind. Denke daran, dass Du abermals etwas Platz lassen mußt für den Bereich, in dem Du die Ketten anfassen, ziehen möchtest. Greife Dir nun eine Kette und platziere diese in Kurven, nachdem Du die Leinwand grundiert hast, auf Deinem Bild.

Platziere nach und nach die Ketten auf das Bild. Erst wenn alle Ketten liegen, greifst Du Dir diese gesammelt und ziehst alle Ketten auf einmal langsam von der Leinwand. So hast Du gleich schöne Überlappungen und einen vollständigen fertigen Blumenstrauß.Ein schöner Effektpour mit einfachen Mitteln schnell gemacht. Mit ruhiger Hand wirst Du sehen, dass Du schöne Blumen zaubern wirst können.

Welchen Vorteil hat die Verwendung von Faden, welche von der Kugelkette?

Einen richtigen Vorteil würde ich es nicht nennen, sondern verschiedene Effekte, die Du mit der jeweiligen Zutat erreichen wirst. Die Nutzung eines Fadens, läßt die Blumenränder deutlich weicher erscheinen. Wodurch Du natürlich durch die Verwendung der Kugelkette diese kugeligen Effekte an den Blumenrändern erzielst. Ich glaube, dass es eher auf Deinen Geschmack ankommt, was Du erzielen willst mit Deinem String Pour.

Tip: Schau, dass Deine Grundierung nicht zu dick ist und zu viel Wasser beinhaltet, sonst verwässern Deine Farben Deines String schnell durch die Grundierung

Aber wie Du siehst, ist ein Teil des Pourings auch eine Technik, die nicht wirklich fließen der Farben oder schwenken der Leinwand nutzt. Wieso diese Technik ihren Weg in die Pouringgemeinde gefunden hat, kann ich schwer nachvollziehen. Ich bin mir sicher, dass es diese Technik „früher“ auch schon gegeben hat und die eingeschweißte Pouringgemeinde diese für sich nur wiederentdeckt hat. Egal wann sie entstanden ist, der String Pour ist einfach und macht tolle Muster. Darauf kommt es doch letztendlich an. Was meinst Du? Wie findest Du den String Pour? Ist er ein Kandidat für Dein Lieblings Pour? Hast Du schon einen String Pour versucht? Erzähl mir Deine Erfahrungen und vielleicht magst Du ja auch ein Bild teilen! Ich würde mich freuen. Bis dahin wünsche ich happy pouring!

Lieben Gruß wünscht Ulla von PouringPaws

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert