Sieb Pour: Ein einfacher Pour mit Hilfsmitteln aus dem Haushalt

Ein Pouring durch ein Abflusssieb? Das soll möglich sein? In der Welt des Pourings scheint nichts unmöglich. Ein Sieb Pour soll also dazu gehören!

Ja, Du liest richtig. Man kann, um tolle Effekte oder Muster entstehen zu lassen, vielerlei Gerätschaften nutzen, um einen einzigartigen Pour zu kreieren. Es gibt kleine Abflusssiebe für den Haushalt, die es ohne Probleme z.B. bei Amazon zu kaufen gibt. In der Regel sind diese aus Plastik und gut zu reinigen. Damit kannst du Verziehungen und Muster wie aus dem Traumland produzieren. Doch lies selbst, wie Du dabei vorgehen solltest.

Was brauchst Du also für einen Sieb Pour?

  1. Deine vorbereitete Acrylfarbe
  2. Becher
  3. Abflusssieb z.B. wie diesen hier von Amazon
  4. Leinwand
  5. Drehteller aus normalen Geschäften oder von Amazon wie z.B. dieser hier. Vielleicht hast Du ja noch einen daheim, den Du nicht mehr verwendest.

Welche Farben habe ich für diesen Siebpour vorbereitet:

Ich hatte mich dazu entschlossen den Farben von Arteza eine Chance zu geben und gleich einmal diesen Siebpour als Testpour zu nutzen! Ich habe mich an der pouring – fertigen Arteza Farbe in den kleinen 60 ml Farbflaschen versucht. Der Set mit den 32 Flaschen ist recht umfangreich und ich habe mich zu folgender Farbwahl entschlossen:

  • Coral
  • Neon Purple
  • Titanium white
  • Ultramarin blau
  • Phtelo green
  • Cerise pink

Wie gehst Du nun vor? Nichts einfacheres als das!

Bereite Deine Farben in üblicher Weise vor und schichte sie in einem Becher für einen Ringpour. Also vorsichtig Schicht für Schicht der Farbe in den Becher geben. Platziere Deine Leinwand in Waage auf Deinem Drehteller und grundiere sie ausreichend, so dass die Farbe prima fließen kann. Am besten klebst Du ggf. Deine Leinwand mit doppelseitigem Klebeband auf der Drehscheibe fest, so dass sie bei schwungvollen Drehbewegungen nicht aus Versehen vom Drehteller fliegt. Und nein, natürlich spreche ich da nicht aus Erfahrung.

Zurück zum Thema: Stell jetzt Dein Abflusssieb auf die Mitte der Leinwand und gieße in kreisenden Bewegungen langsam Deine Farbe in das Abflusssieb. Du wirst schnell sehen, was für schöne fächerförmige Muster durch das Sieb entstehen.

Wenn Dein Becher leer ist, stelle ihn beiseite und hebe vorsichtig das Sieb von der Leinwand. Achte auf Tropfen, damit Deine Muster nicht zerstört werden. Gebe um Deinen Siebpour nun noch ausreichend Grundierfarbe, so dass Dein Pour sich ohne Probleme auf der Leinwand verteilen kann.

Drehen, was das Zeug hält? Nein, immer mit der Ruhe, Brauner!

Nun kommt der spannende Teil, nun kommt Deine Drehscheibe, Dein Drehteller zum Einsatz. Achte im Vorfeld sorgfältig darauf, dass Deine Leinwand auf dem Drehteller schön befestigt ist (Doppelseitiges Klebeband geht meistens ganz gut). Natürlich kannst Du die Leinwand auch langsam tilten, aber mit einem Drehteller bekommst Du gleichmäßigere Ergebnisse hin.

Drehe Deine Leinwand solange, bis Du mit dem Stretchen, mit dem Verteilen der Farbe zufrieden bist. Mitunter kann die Ecke auch in Deiner Grundierfarbe bestehen bleiben, aber grundsätzlich bildet das Sieb ein wunderschön fächerförmiges Muster. Torchen und fertig ist der Siebpour. Du siehst, dass Du mit einfachen Mitteln prima Effekte erzielen kannst, ohne großartigen Aufwand.

Ein Pour ist also mit einem einfachen Haushaltsgerät ohne Schwierigkeiten möglich und macht im Gegenteil sogar Effekte, die Du unter normalen Bedingungen nicht zaubern könntest. Doch niemand hat gesagt, dass man so etwas nicht nutzen kann oder sollte. Ein toller Pour, oder was sagst Du? Welche Haushaltsgerätschaften könntest Du Dir noch vorstellen, die man für ein Pouring nutzen könnte? Hinterlasse mir doch einen Kommentar und wir probieren es aus! Bis dahin happy Pouring!

Einen lieben Gruß da lassend,

Ulla von PouringPaws

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